Zur De_Konstruktion von Weltbildern 

Eine kritische Analyse der Kartographie anhand von Weltkarten vom 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart

Jede Kultur, jeder Mensch konstruiert eine bestimmte Weltsicht. Sie dient zur Orientierung und Selbstverortung in Raum und Zeit und ist damit Teil der kulturellen Identität. Raum und Zeit sind die zwei elementaren Größen, die das Leben eines jeden Individuums bestimmen. Die Vorstellung über räumliche Verhältnisse und das Verständnis von Zeit ist einerseits immer individuell subjektiv, andererseits sind sie durch Kultur und wesentlich auch durch Technik, eine kulturelle Leistung an sich, geprägt.

Eine Möglichkeit die Dimension des Raumes begreifbar zu machen ist die Darstellung der räumlichen Gegebenheiten auf Karten. Sich ein Bild von der Welt zu machen und dieses Bild in Stein, Holz oder auf Papier festzuhalten, um sich in seiner Umwelt zu orientieren, ist eine universale menschliche Eigenschaft. In der Darstellungsart von Karten spiegeln sich zugleich kulturell bedingte Weltbilder wieder. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Analyse von exemplarisch ausgewählten Weltkarten aus dem 15. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Anhand dieser Karten soll untersucht werden wie Weltbilder mittels kartographischer Produkte konstruiert werden.

Katja Vedder | 2009 | Brandenburgische Technische Universität Cottbus

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